Herr Dr. Hahn, Ihr Thema "Lingualtechnik", unsichtbare Innenspangen in jedem Alter — auch noch mit sechzig zum Beispiel?
Dr. Hahn: Ja, in jedem Alter!
Was macht Sie da so sicher?
Natürlich nicht nur die eigene, jahrzehntelange wissenschaftliche und praktische Erfahrung, sondern die Qualifikation und Anbindung an die Medizinische Hochschule Hannover - u.a. als Master of Science in Lingual Orthodontics.
Könnten Sie das noch näher erläutern?
So 1- bis 2- mal in der Woche stehe ich schon in Kontakt mit ehemaligen Kommilitonen, d.h. den bis jetzt akademisch ausgebildeten 23 kieferorthopädischen Master-Kolleginnen und -Kollegen.
Ja, auf Ihrer Praxisseite habe ich gelesen, Sie sind Absolvent eines 2jährigen Zusatz-Studienganges.
Genau, - der Spezialausbildung an der Medizinischen Hochschule Hannover für unsichtbare Zahnspangen - eben der Lingualtechnik.
Was gibt Ihnen das?
Nach Vorlage der Masterthesis und der begehrten Auszeichnung als Master of Science in Lingual Orthodontics arbeite ich natürlich täglich weiter an Gewebeschonung, Präzision und Patientenkomfort, das heißt nach jeweils neuestem Stand unserer faszinierenden Exzellenz-Disziplin Lingualtechnik. Die Ergebnisse begeistern nicht nur die Patienten, sondern auch unsere Mitarbeiter und natürlich uns selbst.
Was hätte z.B. ich als Patient davon?
Die Zahnärzte ziehen heute allgemein viel weniger Zähne und jeder möchte sie doch auch behalten. Daher kommen zunehmend Patienten - sagen wir - nach ihrem 49. Lebensjahr mit parodontologisch diffizilen Befunden, mit verschiedenen Kiefergelenksbeschwerden bei oder gerade wegen Zahn-Kieferfehlstellungen, mit bereits vorhandenen Implantaten usw.
Was heißt das praktisch?
Nun, Innenspangen sind eine noch junge Technik, gleichwohl ausgereift und in der Hand des Masters allen herkömmlichen Zahnklammern, festen Spangen oder abnehmbaren Schienen in jeder Hinsicht klar überlegen. Präzision, Erfolgs- und Ergebnissicherheit sind die wichtigsten Punkte, worauf es gerade Erwachsenen und Berufstätigen ankommt.
Stimmt es, dass man da etwas tiefer in die Tasche greifen muss, mir fielen die buissnessmäßig gekleidetet Herrn in Anzug und Krawatte im Foyer Ihrer Praxis auf?
Damen und Herren halten sich in der Gruppe unserer "Lingual"-Patienten ziemlich die Waage — jedenfalls, ja, auch Ihre Beobachtung darf ich bestätigen.
Wie tief muss man denn nun in die Tasche greifen?
Die Stiftung Warentest hat vor 2 Jahren ein schönes Buch herausgegeben, Zitat: "Mit 5000 Euro pro Kiefer müssen Sie da schon rechnen." Natürlich lässt sich das über Ratenregelungen auf ein monatliches Erschwinglichkeitsniveau abfedern.
Geht's nicht 'ne Nummer kleiner?
Darüber sprechen wir mit Patientinnen und Patienten, die sich dafür interessieren, immer recht ausführlich. Wer zu uns kommt sucht ja Hilfe und möchte sich entscheiden. Bisher fand sich noch für jede Einkommenssituation eine akzeptable Regelung.
Wie entstehen denn die Kosten, wie setzen sie sich zusammen?
Wir sprechen über ca. 30 Praxisbesuche und mehr, mit Behandlungssitzungen von häufig 1 Stunde, das über ca. 2 bis 3 Jahre. Vorab fallen bereits Laborkosten um die 1300 Euro je Kiefer an. Der Betrag ist für die Praxis zwar nur ein durchlaufender Posten, macht immerhin bisweilen doch über ¼ der Gesamtgebühren aus.
die Fragen stellte Claus Weingärtner am 25.04.12 (seit 07.05.12 auch Patient der Praxis - Lingualtechnik = feste Spange zungenseitig)